Die Studie „Divergent Creativity in Humans and Large Language Models“ vergleicht die kreative Leistungsfähigkeit von KI-Systemen mit der von Menschen. Zentrale Erkenntnisse:
▶️ KI überholt den Durchschnitt, aber nicht die Besten: Modelle wie GPT-4 schneiden bei Kreativitätstests besser ab als der Durchschnitt von 100.000 Menschen. Sie bleiben aber deutlich hinter besonders kreativen Personen zurück.
▶️ Beim Schreiben fast auf Augenhöhe: In Formaten wie Haikus oder Kurzgeschichten nähert sich KI menschlichen Ergebnissen an, wirkt dabei jedoch häufig formelhaft und weniger überraschend.
▶️ Kreativität ist bei KI steuerbar, nicht intrinsisch: Durch Parameter wie Temperatur oder gezielte Prompts lässt sich KI messbar kreativer machen. Das ist ein Hinweis darauf, dass Kreativität hier aus Variation entsteht, nicht aus Einsicht.









