AppsFlyer setzt auf Agenten-KI
AppsFlyer setzt auf Agenten-KI
Interview
3 Minuten
16.01.2026



AppsFlyer präsentiert sich nicht länger nur als Mobile Measurement Partner, sondern als Modern Marketing Cloud. Im Gespräch erklärt Inna Weiner (Foto), Vice President Product, wie das Unternehmen KI-Agenten, strukturierte Daten und neue Standards wie das Model Context Protocol einsetzt, um den Wandel im Marketing aktiv mitzugestalten.
AppsFlyer bezeichnet sich inzwischen als "Modern Marketing Cloud." Was bedeutet das aus Ihrer Sicht als Produktverantwortliche für Daten und KI?
Wir betrachten das aus drei Perspektiven. Erstens: Wir haben unser Attributionsmodell erweitert und verbessern die Abbildung der gesamten User Journey. Zweitens: Wir haben die Datenarchitektur überarbeitet, um unsere Bestandsdaten besser zu strukturieren und für KI-Anwendungen vorzubereiten. Und drittens: Wir bauen eine Agentenplattform auf, um unseren Kunden den Zugang zu agentenbasierten KI-Lösungen zu ermöglichen. Genau in diese Richtung entwickelt sich die Branche, und wir wollen unseren Kunden helfen, diesen Wandel aktiv mitzugehen.
Und dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Es passiert gerade ein technologischer Umbruch. KI entwickelt sich rasant, viele Fragen sind offen, aber das ist genau der Moment, in dem man einsteigen muss. Wer abwartet, bis alles perfekt ist, wird zu spät kommen. Gleichzeitig geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um einen kulturellen Wandel. Wer es schafft, erste sinnvolle Anwendungsfelder zu finden, kann echte Effizienzgewinne erzielen.
Welche Rolle spielt KI in der strategischen Neuausrichtung?
Eine zentrale. KI ist nicht einfach nur ein weiteres Feature, sondern sie beeinflusst grundlegend, wie wir Produkte denken, entwickeln und integrieren. Wir glauben, dass KI das Marketing nachhaltig verändern wird, und sehen unsere Aufgabe darin, Marketer dabei zu unterstützen, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und mitzugestalten.
Agenten agieren eigenständig
Was tragen dazu autonome KI-Agenten bei?
Sie können bereits konkrete Empfehlungen aussprechen, etwa zu besonders gut performenden Werbemitteln oder zur Optimierung der Kanalwahl. In einem nächsten Schritt werden diese Agenten dann nicht nur Vorschläge machen, sondern freigegebene Aufgaben direkt umsetzen. Das ist der Weg hin zu echter Automatisierung.
AppsFlyer launcht auch den Agent Hub. Wie unterscheidet er sich von klassischen Automatisierungstools?
Klassische Automatisierung basiert auf Wenn-dann-Logik. Agentensysteme funktionieren anders: Man definiert das Ziel – etwa eine Zielgruppe zur Reduktion der Churn-Rate – und der Agent analysiert eigenständig die Daten, um passende Kriterien zu finden. Das ist ein völlig neuer Ansatz, der viel mehr Eigenständigkeit erlaubt.
Und welche Rolle spielt das Model Context Protocol, kurz MCP?
Das MCP ist eine Art technische Brücke zwischen KI und Daten. Es ermöglicht Sprachmodelle wie ChatGPT, direkten Zugriff auf strukturierte Daten in natürlicher Sprache. So lassen sich komplexe Abfragen formulieren, ohne klassische APIs oder SQL zu nutzen.
Kann ich mit MCP auch eigene Sprachmodelle einbinden?
Ja, das ist möglich. Die Protokollstruktur ist offen gestaltet. Man verbindet das gewünschte Modell über das MCP mit der Datenquelle, autorisiert den Zugriff und kann dann eigene Datenfragen direkt in Sprache stellen. Die Zugangskontrolle bleibt dabei voll erhalten.
"Jetzt geht es um sinnnvolle Use Cases"
Wie stellen Sie sicher, dass die Agenten datenschutzkonform arbeiten?
Zum einen gelten bei der Nutzung von Agenten dieselben Zugriffsrechte wie bei Dashboards oder APIs. Zum anderen haben wir in unsere vorkonfigurierten Agenten Schutzmechanismen eingebaut, die unplausible Empfehlungen erkennen und verhindern sollen. So vermeiden wir etwa überzogene Schlussfolgerungen aus einzelnen Datenpunkten.
Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen beim Einsatz von KI im Marketing?
Technologisch ist heute vieles machbar. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Bewertung der Ergebnisse: Wie bewertet man die Qualität eines Agenten, wenn er nicht deterministisch arbeitet? Auf der kulturellen Seite geht es darum, Aufgaben zu identifizieren, bei denen man KI eine erste Verantwortung übertragen kann, auch wenn die Ergebnisse noch nicht perfekt sind.
Wie stark wird sich durch KI die Rolle der Marketers verändern?
Das Tempo nimmt auf jeden Fall zu. Für manche Angelegenheiten brauchte man früher ein Analystenteam, jetzt ist das per Sprachbefehl verfügbar. Die Aufgabe von Marketer wird es sein, Ziele zu definieren, Leitplanken zu setzen und die Ergebnisse richtig einzuordnen. Sie haben den Überblick und halten das Steuer in der Hand, während KI die Umsetzung beschleunigt.
"Zusammenspiel ist entscheidend"
Was sagen Sie denen, die Agenten-KI für Science-Fiction halten?
Sie riskieren, den Anschluss zu verlieren. Die Systeme sind nicht perfekt, aber sie entwickeln sich schnell. Wer sie nicht ausprobiert, wird später nicht mehr mithalten können, weil ihm das Verständnis für die neuen Arbeitsweisen fehlt.
Welche der neu vorgestellten Funktionen fasziniert Sie am meisten?
Mich begeistert besonders, dass wir mit unseren KI-Lösungen mitten in einem tiefgreifenden Wandel der Branche stehen. Aber natürlich sind auch Themen wie genaue Attribution und die geräteübergreifende Messung zentral, gerade in einem Markt mit wachsenden CTV- und Web-Anteilen. Das Zusammenspiel dieser Elemente ist entscheidend.
Was steht bei Ihnen aktuell ganz oben auf der Prioritätenliste?
Wir müssen weiter daran arbeiten, wie sich unsere Agentenplattform entwickeln soll. Welche Funktionen sind als nächstes sinnvoll? Wie fördern wir die Nutzung und wie stellen wir sicher, dass die Ergebnisse nachvollziehbar und vertrauenswürdig bleiben? Es geht jetzt darum, sinnvolle Use Cases zu identifizieren und die Plattform im engen Austausch mit den Kunden weiterzuentwickeln.
Interview: Helmut van Rinsum
Inna Weiner ist VP Product und verantwortet die Data- und KI-Plattform von AppsFlyer.
Sie ist eine erfahrene Tech- und Product-Führungskraft mit 20 Jahren internationaler Erfahrung und Expertise in den Bereichen Daten, KI, Insider-Risiken und Governance. Bevor sie zu AppsFlyer stieß, arbeitete sie über zehn Jahre bei Google, wo sie Engineering-Teams für Consumer- und Enterprise-Produkte leitete – unter anderem für das Google Search Analytics Data Warehouse.
AppsFlyer bezeichnet sich inzwischen als "Modern Marketing Cloud." Was bedeutet das aus Ihrer Sicht als Produktverantwortliche für Daten und KI?
Wir betrachten das aus drei Perspektiven. Erstens: Wir haben unser Attributionsmodell erweitert und verbessern die Abbildung der gesamten User Journey. Zweitens: Wir haben die Datenarchitektur überarbeitet, um unsere Bestandsdaten besser zu strukturieren und für KI-Anwendungen vorzubereiten. Und drittens: Wir bauen eine Agentenplattform auf, um unseren Kunden den Zugang zu agentenbasierten KI-Lösungen zu ermöglichen. Genau in diese Richtung entwickelt sich die Branche, und wir wollen unseren Kunden helfen, diesen Wandel aktiv mitzugehen.
Und dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Es passiert gerade ein technologischer Umbruch. KI entwickelt sich rasant, viele Fragen sind offen, aber das ist genau der Moment, in dem man einsteigen muss. Wer abwartet, bis alles perfekt ist, wird zu spät kommen. Gleichzeitig geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um einen kulturellen Wandel. Wer es schafft, erste sinnvolle Anwendungsfelder zu finden, kann echte Effizienzgewinne erzielen.
Welche Rolle spielt KI in der strategischen Neuausrichtung?
Eine zentrale. KI ist nicht einfach nur ein weiteres Feature, sondern sie beeinflusst grundlegend, wie wir Produkte denken, entwickeln und integrieren. Wir glauben, dass KI das Marketing nachhaltig verändern wird, und sehen unsere Aufgabe darin, Marketer dabei zu unterstützen, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und mitzugestalten.
Agenten agieren eigenständig
Was tragen dazu autonome KI-Agenten bei?
Sie können bereits konkrete Empfehlungen aussprechen, etwa zu besonders gut performenden Werbemitteln oder zur Optimierung der Kanalwahl. In einem nächsten Schritt werden diese Agenten dann nicht nur Vorschläge machen, sondern freigegebene Aufgaben direkt umsetzen. Das ist der Weg hin zu echter Automatisierung.
AppsFlyer launcht auch den Agent Hub. Wie unterscheidet er sich von klassischen Automatisierungstools?
Klassische Automatisierung basiert auf Wenn-dann-Logik. Agentensysteme funktionieren anders: Man definiert das Ziel – etwa eine Zielgruppe zur Reduktion der Churn-Rate – und der Agent analysiert eigenständig die Daten, um passende Kriterien zu finden. Das ist ein völlig neuer Ansatz, der viel mehr Eigenständigkeit erlaubt.
Und welche Rolle spielt das Model Context Protocol, kurz MCP?
Das MCP ist eine Art technische Brücke zwischen KI und Daten. Es ermöglicht Sprachmodelle wie ChatGPT, direkten Zugriff auf strukturierte Daten in natürlicher Sprache. So lassen sich komplexe Abfragen formulieren, ohne klassische APIs oder SQL zu nutzen.
Kann ich mit MCP auch eigene Sprachmodelle einbinden?
Ja, das ist möglich. Die Protokollstruktur ist offen gestaltet. Man verbindet das gewünschte Modell über das MCP mit der Datenquelle, autorisiert den Zugriff und kann dann eigene Datenfragen direkt in Sprache stellen. Die Zugangskontrolle bleibt dabei voll erhalten.
"Jetzt geht es um sinnnvolle Use Cases"
Wie stellen Sie sicher, dass die Agenten datenschutzkonform arbeiten?
Zum einen gelten bei der Nutzung von Agenten dieselben Zugriffsrechte wie bei Dashboards oder APIs. Zum anderen haben wir in unsere vorkonfigurierten Agenten Schutzmechanismen eingebaut, die unplausible Empfehlungen erkennen und verhindern sollen. So vermeiden wir etwa überzogene Schlussfolgerungen aus einzelnen Datenpunkten.
Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen beim Einsatz von KI im Marketing?
Technologisch ist heute vieles machbar. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Bewertung der Ergebnisse: Wie bewertet man die Qualität eines Agenten, wenn er nicht deterministisch arbeitet? Auf der kulturellen Seite geht es darum, Aufgaben zu identifizieren, bei denen man KI eine erste Verantwortung übertragen kann, auch wenn die Ergebnisse noch nicht perfekt sind.
Wie stark wird sich durch KI die Rolle der Marketers verändern?
Das Tempo nimmt auf jeden Fall zu. Für manche Angelegenheiten brauchte man früher ein Analystenteam, jetzt ist das per Sprachbefehl verfügbar. Die Aufgabe von Marketer wird es sein, Ziele zu definieren, Leitplanken zu setzen und die Ergebnisse richtig einzuordnen. Sie haben den Überblick und halten das Steuer in der Hand, während KI die Umsetzung beschleunigt.
"Zusammenspiel ist entscheidend"
Was sagen Sie denen, die Agenten-KI für Science-Fiction halten?
Sie riskieren, den Anschluss zu verlieren. Die Systeme sind nicht perfekt, aber sie entwickeln sich schnell. Wer sie nicht ausprobiert, wird später nicht mehr mithalten können, weil ihm das Verständnis für die neuen Arbeitsweisen fehlt.
Welche der neu vorgestellten Funktionen fasziniert Sie am meisten?
Mich begeistert besonders, dass wir mit unseren KI-Lösungen mitten in einem tiefgreifenden Wandel der Branche stehen. Aber natürlich sind auch Themen wie genaue Attribution und die geräteübergreifende Messung zentral, gerade in einem Markt mit wachsenden CTV- und Web-Anteilen. Das Zusammenspiel dieser Elemente ist entscheidend.
Was steht bei Ihnen aktuell ganz oben auf der Prioritätenliste?
Wir müssen weiter daran arbeiten, wie sich unsere Agentenplattform entwickeln soll. Welche Funktionen sind als nächstes sinnvoll? Wie fördern wir die Nutzung und wie stellen wir sicher, dass die Ergebnisse nachvollziehbar und vertrauenswürdig bleiben? Es geht jetzt darum, sinnvolle Use Cases zu identifizieren und die Plattform im engen Austausch mit den Kunden weiterzuentwickeln.
Interview: Helmut van Rinsum
Inna Weiner ist VP Product und verantwortet die Data- und KI-Plattform von AppsFlyer.
Sie ist eine erfahrene Tech- und Product-Führungskraft mit 20 Jahren internationaler Erfahrung und Expertise in den Bereichen Daten, KI, Insider-Risiken und Governance. Bevor sie zu AppsFlyer stieß, arbeitete sie über zehn Jahre bei Google, wo sie Engineering-Teams für Consumer- und Enterprise-Produkte leitete – unter anderem für das Google Search Analytics Data Warehouse.
AppsFlyer bezeichnet sich inzwischen als "Modern Marketing Cloud." Was bedeutet das aus Ihrer Sicht als Produktverantwortliche für Daten und KI?
Wir betrachten das aus drei Perspektiven. Erstens: Wir haben unser Attributionsmodell erweitert und verbessern die Abbildung der gesamten User Journey. Zweitens: Wir haben die Datenarchitektur überarbeitet, um unsere Bestandsdaten besser zu strukturieren und für KI-Anwendungen vorzubereiten. Und drittens: Wir bauen eine Agentenplattform auf, um unseren Kunden den Zugang zu agentenbasierten KI-Lösungen zu ermöglichen. Genau in diese Richtung entwickelt sich die Branche, und wir wollen unseren Kunden helfen, diesen Wandel aktiv mitzugehen.
Und dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Es passiert gerade ein technologischer Umbruch. KI entwickelt sich rasant, viele Fragen sind offen, aber das ist genau der Moment, in dem man einsteigen muss. Wer abwartet, bis alles perfekt ist, wird zu spät kommen. Gleichzeitig geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um einen kulturellen Wandel. Wer es schafft, erste sinnvolle Anwendungsfelder zu finden, kann echte Effizienzgewinne erzielen.
Welche Rolle spielt KI in der strategischen Neuausrichtung?
Eine zentrale. KI ist nicht einfach nur ein weiteres Feature, sondern sie beeinflusst grundlegend, wie wir Produkte denken, entwickeln und integrieren. Wir glauben, dass KI das Marketing nachhaltig verändern wird, und sehen unsere Aufgabe darin, Marketer dabei zu unterstützen, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden und mitzugestalten.
Agenten agieren eigenständig
Was tragen dazu autonome KI-Agenten bei?
Sie können bereits konkrete Empfehlungen aussprechen, etwa zu besonders gut performenden Werbemitteln oder zur Optimierung der Kanalwahl. In einem nächsten Schritt werden diese Agenten dann nicht nur Vorschläge machen, sondern freigegebene Aufgaben direkt umsetzen. Das ist der Weg hin zu echter Automatisierung.
AppsFlyer launcht auch den Agent Hub. Wie unterscheidet er sich von klassischen Automatisierungstools?
Klassische Automatisierung basiert auf Wenn-dann-Logik. Agentensysteme funktionieren anders: Man definiert das Ziel – etwa eine Zielgruppe zur Reduktion der Churn-Rate – und der Agent analysiert eigenständig die Daten, um passende Kriterien zu finden. Das ist ein völlig neuer Ansatz, der viel mehr Eigenständigkeit erlaubt.
Und welche Rolle spielt das Model Context Protocol, kurz MCP?
Das MCP ist eine Art technische Brücke zwischen KI und Daten. Es ermöglicht Sprachmodelle wie ChatGPT, direkten Zugriff auf strukturierte Daten in natürlicher Sprache. So lassen sich komplexe Abfragen formulieren, ohne klassische APIs oder SQL zu nutzen.
Kann ich mit MCP auch eigene Sprachmodelle einbinden?
Ja, das ist möglich. Die Protokollstruktur ist offen gestaltet. Man verbindet das gewünschte Modell über das MCP mit der Datenquelle, autorisiert den Zugriff und kann dann eigene Datenfragen direkt in Sprache stellen. Die Zugangskontrolle bleibt dabei voll erhalten.
"Jetzt geht es um sinnnvolle Use Cases"
Wie stellen Sie sicher, dass die Agenten datenschutzkonform arbeiten?
Zum einen gelten bei der Nutzung von Agenten dieselben Zugriffsrechte wie bei Dashboards oder APIs. Zum anderen haben wir in unsere vorkonfigurierten Agenten Schutzmechanismen eingebaut, die unplausible Empfehlungen erkennen und verhindern sollen. So vermeiden wir etwa überzogene Schlussfolgerungen aus einzelnen Datenpunkten.
Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen beim Einsatz von KI im Marketing?
Technologisch ist heute vieles machbar. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Bewertung der Ergebnisse: Wie bewertet man die Qualität eines Agenten, wenn er nicht deterministisch arbeitet? Auf der kulturellen Seite geht es darum, Aufgaben zu identifizieren, bei denen man KI eine erste Verantwortung übertragen kann, auch wenn die Ergebnisse noch nicht perfekt sind.
Wie stark wird sich durch KI die Rolle der Marketers verändern?
Das Tempo nimmt auf jeden Fall zu. Für manche Angelegenheiten brauchte man früher ein Analystenteam, jetzt ist das per Sprachbefehl verfügbar. Die Aufgabe von Marketer wird es sein, Ziele zu definieren, Leitplanken zu setzen und die Ergebnisse richtig einzuordnen. Sie haben den Überblick und halten das Steuer in der Hand, während KI die Umsetzung beschleunigt.
"Zusammenspiel ist entscheidend"
Was sagen Sie denen, die Agenten-KI für Science-Fiction halten?
Sie riskieren, den Anschluss zu verlieren. Die Systeme sind nicht perfekt, aber sie entwickeln sich schnell. Wer sie nicht ausprobiert, wird später nicht mehr mithalten können, weil ihm das Verständnis für die neuen Arbeitsweisen fehlt.
Welche der neu vorgestellten Funktionen fasziniert Sie am meisten?
Mich begeistert besonders, dass wir mit unseren KI-Lösungen mitten in einem tiefgreifenden Wandel der Branche stehen. Aber natürlich sind auch Themen wie genaue Attribution und die geräteübergreifende Messung zentral, gerade in einem Markt mit wachsenden CTV- und Web-Anteilen. Das Zusammenspiel dieser Elemente ist entscheidend.
Was steht bei Ihnen aktuell ganz oben auf der Prioritätenliste?
Wir müssen weiter daran arbeiten, wie sich unsere Agentenplattform entwickeln soll. Welche Funktionen sind als nächstes sinnvoll? Wie fördern wir die Nutzung und wie stellen wir sicher, dass die Ergebnisse nachvollziehbar und vertrauenswürdig bleiben? Es geht jetzt darum, sinnvolle Use Cases zu identifizieren und die Plattform im engen Austausch mit den Kunden weiterzuentwickeln.
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