„Trello soll das zentrale Tool für die persönliche Produktivität werden“
„Trello soll das zentrale Tool für die persönliche Produktivität werden“
Interview
4 Minuten
20.03.2025



Trello setzt zunehmend auf Künstliche Intelligenz, um das Aufgabenmanagement zu verbessern. Im Gespräch erklärt Gaurav Kataria, VP und Head of Product bei Trello, welche neuen KI-Funktionen geplant sind, wie sich die mobile Nutzung weiterentwickelt und warum Trello vor allem auf den Endnutzer setzt – nicht auf den Arbeitgeber.
Trello integriert zunehmend KI in seine Funktionen. Welche Features sind das?
Unser Ziel ist es, den Usern zu helfen, ihre Aufgaben aus verschiedenen Quellen an einem zentralen Ort zu sammeln und besser zu organisieren. Dafür setzen wir in der Tat verstärkt auf KI. Eine spannende Neuerung ist die Integration mit Slack und Microsoft Teams. Angenommen, du erhältst eine wichtige Nachricht in Slack, die du später bearbeiten möchtest. Unsere KI erkennt die relevanten Inhalte, extrahiert sie und erstellt automatisch eine Trello-Karte mit allen wichtigen Informationen – inklusive Unteraufgaben und Fristen.
Auch für E-Mails haben wir eine Lösung entwickelt: Wenn du eine wichtige Mail weiterleitest, wird daraus eine neue Trello-Aufgabe. So geht keine wichtige Information mehr verloren. Darüber hinaus integrieren wir Sprachassistenten. Du kannst Siri oder Google Assistant einfach per Sprachbefehl sagen: „Füge eine Karte zu meinem Trello-Board hinzu“ – und es passiert sofort. Wir wollen, dass Trello überall nutzbar ist, sei es per Spracheingabe, per App oder im Web.
Wie unterstützt Trello dabei, Aufgaben nicht nur zu erfassen, sondern sie auch zu bearbeiten?
Eine Liste zu erstellen ist das eine – aber die eigentliche Herausforderung ist es, Zeit für die Erledigung der Aufgaben zu finden. Deshalb haben wir eine direkte Integration mit Kalendern wie Google Calendar und Microsoft Outlook entwickelt. Nutzer können ihre Aufgaben per Drag-and-Drop direkt in den Kalender ziehen und ihren Tag effizient planen. Das hilft dabei, Fristen nicht nur zu sehen, sondern tatsächlich Zeit für die Arbeit einzuplanen. Stell dir vor, du hast eine Aufgabe, die bis Freitag erledigt sein muss. Es reicht nicht, nur eine Deadline zu setzen – du musst wissen, wann du daran arbeiten kannst. Trello ermöglicht es dir, Aufgaben sinnvoll über die Woche zu verteilen, um nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen.
Welche Rolle spielt KI in der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben?
Wir nutzen maschinelles Lernen, um repetitive Prozesse zu erleichtern. Trello kann erkennen, welche Aufgaben du regelmäßig erledigst, und Vorschläge für Automatisierungen machen. Beispielsweise kann eine wiederkehrende Aufgabe automatisch erstellt oder einem bestimmten Teammitglied zugewiesen werden. Darüber hinaus arbeiten wir daran, generative KI für Zusammenfassungen und Empfehlungen einzusetzen. Denkbar ist etwa eine automatische Zusammenfassung der wichtigsten Aufgaben auf einem Board oder intelligente Vorschläge, welche Aufgaben priorisiert werden sollten.
Wie sieht Trellos Strategie im mobilen Bereich aus?
Mobile Nutzung ist für uns ein zentrales Thema. Wir verbessern kontinuierlich die mobilen Apps, damit sie genauso leistungsfähig sind wie die Desktop-Version. Besonders spannend finde ich die neuen Widgets für iOS und Android. Ich selbst nutze ein Pixel-Phone und kann per Widget direkt Aufgaben in Trello hinzufügen – mit nur einem Klick. Wir setzen stark auf nahtlose mobile Nutzung, denn viele Menschen organisieren ihre Aufgaben unterwegs. Dank unserer Sprachsteuerung und der besseren Kalenderintegration wird das immer einfacher.
Trello gehört zu Atlassian. Wie beeinflusst das die Produktentwicklung? Wird es tiefere Integrationen mit Jira oder Confluence geben?
Atlassian gibt uns viele Ressourcen, aber Trello bleibt ein eigenständiges Produkt mit eigener Philosophie. Wir richten uns nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Einzelpersonen und Freelancer. Natürlich gibt es Integrationen mit anderen Atlassian-Tools wie Jira und Confluence. Aber Trello ist nicht nur für Entwickler oder große Firmen gedacht – es ist ein universelles Produktivitäts-Tool. Unser Fokus liegt darauf, Trello für jeden zugänglich zu machen, egal ob Freelancer, kleine Teams oder große Unternehmen.
Welche langfristige Vision verfolgt Trello? Wird es ein reines Projektmanagement-Tool bleiben oder sich weiterentwickeln?
Trello soll das zentrale Tool für die persönliche Produktivität werden. Wir glauben, dass jeder eine Art „digitales Gehirn“ braucht, um Aufgaben zu verwalten – und Trello soll genau das sein. Dabei verstehen wir, dass Menschen verschiedene Tools nutzen: Vertriebsteams arbeiten mit Salesforce, Marketingabteilungen mit HubSpot, Entwickler mit Jira. Aber egal, welche Software jemand verwendet – Trello kann der zentrale Ort bleiben, um alles zu organisieren.
Wir sehen uns weniger als klassische Projektmanagement-Software und mehr als universelles Organisations-Tool, das jeder nutzen kann – so wie ein Kalender oder eine To-Do-Liste. Unser Ziel ist es, Menschen mit KI und intelligenter Automatisierung zu helfen, ihren Arbeitsalltag besser zu organisieren.
Trello integriert zunehmend KI in seine Funktionen. Welche Features sind das?
Unser Ziel ist es, den Usern zu helfen, ihre Aufgaben aus verschiedenen Quellen an einem zentralen Ort zu sammeln und besser zu organisieren. Dafür setzen wir in der Tat verstärkt auf KI. Eine spannende Neuerung ist die Integration mit Slack und Microsoft Teams. Angenommen, du erhältst eine wichtige Nachricht in Slack, die du später bearbeiten möchtest. Unsere KI erkennt die relevanten Inhalte, extrahiert sie und erstellt automatisch eine Trello-Karte mit allen wichtigen Informationen – inklusive Unteraufgaben und Fristen.
Auch für E-Mails haben wir eine Lösung entwickelt: Wenn du eine wichtige Mail weiterleitest, wird daraus eine neue Trello-Aufgabe. So geht keine wichtige Information mehr verloren. Darüber hinaus integrieren wir Sprachassistenten. Du kannst Siri oder Google Assistant einfach per Sprachbefehl sagen: „Füge eine Karte zu meinem Trello-Board hinzu“ – und es passiert sofort. Wir wollen, dass Trello überall nutzbar ist, sei es per Spracheingabe, per App oder im Web.
Wie unterstützt Trello dabei, Aufgaben nicht nur zu erfassen, sondern sie auch zu bearbeiten?
Eine Liste zu erstellen ist das eine – aber die eigentliche Herausforderung ist es, Zeit für die Erledigung der Aufgaben zu finden. Deshalb haben wir eine direkte Integration mit Kalendern wie Google Calendar und Microsoft Outlook entwickelt. Nutzer können ihre Aufgaben per Drag-and-Drop direkt in den Kalender ziehen und ihren Tag effizient planen. Das hilft dabei, Fristen nicht nur zu sehen, sondern tatsächlich Zeit für die Arbeit einzuplanen. Stell dir vor, du hast eine Aufgabe, die bis Freitag erledigt sein muss. Es reicht nicht, nur eine Deadline zu setzen – du musst wissen, wann du daran arbeiten kannst. Trello ermöglicht es dir, Aufgaben sinnvoll über die Woche zu verteilen, um nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen.
Welche Rolle spielt KI in der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben?
Wir nutzen maschinelles Lernen, um repetitive Prozesse zu erleichtern. Trello kann erkennen, welche Aufgaben du regelmäßig erledigst, und Vorschläge für Automatisierungen machen. Beispielsweise kann eine wiederkehrende Aufgabe automatisch erstellt oder einem bestimmten Teammitglied zugewiesen werden. Darüber hinaus arbeiten wir daran, generative KI für Zusammenfassungen und Empfehlungen einzusetzen. Denkbar ist etwa eine automatische Zusammenfassung der wichtigsten Aufgaben auf einem Board oder intelligente Vorschläge, welche Aufgaben priorisiert werden sollten.
Wie sieht Trellos Strategie im mobilen Bereich aus?
Mobile Nutzung ist für uns ein zentrales Thema. Wir verbessern kontinuierlich die mobilen Apps, damit sie genauso leistungsfähig sind wie die Desktop-Version. Besonders spannend finde ich die neuen Widgets für iOS und Android. Ich selbst nutze ein Pixel-Phone und kann per Widget direkt Aufgaben in Trello hinzufügen – mit nur einem Klick. Wir setzen stark auf nahtlose mobile Nutzung, denn viele Menschen organisieren ihre Aufgaben unterwegs. Dank unserer Sprachsteuerung und der besseren Kalenderintegration wird das immer einfacher.
Trello gehört zu Atlassian. Wie beeinflusst das die Produktentwicklung? Wird es tiefere Integrationen mit Jira oder Confluence geben?
Atlassian gibt uns viele Ressourcen, aber Trello bleibt ein eigenständiges Produkt mit eigener Philosophie. Wir richten uns nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Einzelpersonen und Freelancer. Natürlich gibt es Integrationen mit anderen Atlassian-Tools wie Jira und Confluence. Aber Trello ist nicht nur für Entwickler oder große Firmen gedacht – es ist ein universelles Produktivitäts-Tool. Unser Fokus liegt darauf, Trello für jeden zugänglich zu machen, egal ob Freelancer, kleine Teams oder große Unternehmen.
Welche langfristige Vision verfolgt Trello? Wird es ein reines Projektmanagement-Tool bleiben oder sich weiterentwickeln?
Trello soll das zentrale Tool für die persönliche Produktivität werden. Wir glauben, dass jeder eine Art „digitales Gehirn“ braucht, um Aufgaben zu verwalten – und Trello soll genau das sein. Dabei verstehen wir, dass Menschen verschiedene Tools nutzen: Vertriebsteams arbeiten mit Salesforce, Marketingabteilungen mit HubSpot, Entwickler mit Jira. Aber egal, welche Software jemand verwendet – Trello kann der zentrale Ort bleiben, um alles zu organisieren.
Wir sehen uns weniger als klassische Projektmanagement-Software und mehr als universelles Organisations-Tool, das jeder nutzen kann – so wie ein Kalender oder eine To-Do-Liste. Unser Ziel ist es, Menschen mit KI und intelligenter Automatisierung zu helfen, ihren Arbeitsalltag besser zu organisieren.
Trello integriert zunehmend KI in seine Funktionen. Welche Features sind das?
Unser Ziel ist es, den Usern zu helfen, ihre Aufgaben aus verschiedenen Quellen an einem zentralen Ort zu sammeln und besser zu organisieren. Dafür setzen wir in der Tat verstärkt auf KI. Eine spannende Neuerung ist die Integration mit Slack und Microsoft Teams. Angenommen, du erhältst eine wichtige Nachricht in Slack, die du später bearbeiten möchtest. Unsere KI erkennt die relevanten Inhalte, extrahiert sie und erstellt automatisch eine Trello-Karte mit allen wichtigen Informationen – inklusive Unteraufgaben und Fristen.
Auch für E-Mails haben wir eine Lösung entwickelt: Wenn du eine wichtige Mail weiterleitest, wird daraus eine neue Trello-Aufgabe. So geht keine wichtige Information mehr verloren. Darüber hinaus integrieren wir Sprachassistenten. Du kannst Siri oder Google Assistant einfach per Sprachbefehl sagen: „Füge eine Karte zu meinem Trello-Board hinzu“ – und es passiert sofort. Wir wollen, dass Trello überall nutzbar ist, sei es per Spracheingabe, per App oder im Web.
Wie unterstützt Trello dabei, Aufgaben nicht nur zu erfassen, sondern sie auch zu bearbeiten?
Eine Liste zu erstellen ist das eine – aber die eigentliche Herausforderung ist es, Zeit für die Erledigung der Aufgaben zu finden. Deshalb haben wir eine direkte Integration mit Kalendern wie Google Calendar und Microsoft Outlook entwickelt. Nutzer können ihre Aufgaben per Drag-and-Drop direkt in den Kalender ziehen und ihren Tag effizient planen. Das hilft dabei, Fristen nicht nur zu sehen, sondern tatsächlich Zeit für die Arbeit einzuplanen. Stell dir vor, du hast eine Aufgabe, die bis Freitag erledigt sein muss. Es reicht nicht, nur eine Deadline zu setzen – du musst wissen, wann du daran arbeiten kannst. Trello ermöglicht es dir, Aufgaben sinnvoll über die Woche zu verteilen, um nicht alles auf den letzten Drücker zu erledigen.
Welche Rolle spielt KI in der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben?
Wir nutzen maschinelles Lernen, um repetitive Prozesse zu erleichtern. Trello kann erkennen, welche Aufgaben du regelmäßig erledigst, und Vorschläge für Automatisierungen machen. Beispielsweise kann eine wiederkehrende Aufgabe automatisch erstellt oder einem bestimmten Teammitglied zugewiesen werden. Darüber hinaus arbeiten wir daran, generative KI für Zusammenfassungen und Empfehlungen einzusetzen. Denkbar ist etwa eine automatische Zusammenfassung der wichtigsten Aufgaben auf einem Board oder intelligente Vorschläge, welche Aufgaben priorisiert werden sollten.
Wie sieht Trellos Strategie im mobilen Bereich aus?
Mobile Nutzung ist für uns ein zentrales Thema. Wir verbessern kontinuierlich die mobilen Apps, damit sie genauso leistungsfähig sind wie die Desktop-Version. Besonders spannend finde ich die neuen Widgets für iOS und Android. Ich selbst nutze ein Pixel-Phone und kann per Widget direkt Aufgaben in Trello hinzufügen – mit nur einem Klick. Wir setzen stark auf nahtlose mobile Nutzung, denn viele Menschen organisieren ihre Aufgaben unterwegs. Dank unserer Sprachsteuerung und der besseren Kalenderintegration wird das immer einfacher.
Trello gehört zu Atlassian. Wie beeinflusst das die Produktentwicklung? Wird es tiefere Integrationen mit Jira oder Confluence geben?
Atlassian gibt uns viele Ressourcen, aber Trello bleibt ein eigenständiges Produkt mit eigener Philosophie. Wir richten uns nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Einzelpersonen und Freelancer. Natürlich gibt es Integrationen mit anderen Atlassian-Tools wie Jira und Confluence. Aber Trello ist nicht nur für Entwickler oder große Firmen gedacht – es ist ein universelles Produktivitäts-Tool. Unser Fokus liegt darauf, Trello für jeden zugänglich zu machen, egal ob Freelancer, kleine Teams oder große Unternehmen.
Welche langfristige Vision verfolgt Trello? Wird es ein reines Projektmanagement-Tool bleiben oder sich weiterentwickeln?
Trello soll das zentrale Tool für die persönliche Produktivität werden. Wir glauben, dass jeder eine Art „digitales Gehirn“ braucht, um Aufgaben zu verwalten – und Trello soll genau das sein. Dabei verstehen wir, dass Menschen verschiedene Tools nutzen: Vertriebsteams arbeiten mit Salesforce, Marketingabteilungen mit HubSpot, Entwickler mit Jira. Aber egal, welche Software jemand verwendet – Trello kann der zentrale Ort bleiben, um alles zu organisieren.
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