Spielen statt scrollen: Wie Playgent Publishern neue Erlöse verschafft
Spielen statt scrollen: Wie Playgent Publishern neue Erlöse verschafft
Interview
4 Minuten
29.01.2026



Spiele gelten im Medienumfeld oft als Ablenkung vom eigentlichen Inhalt. Das Start-up Playgent dreht diese Logik um: Kurze, inhaltlich angebundene Games sollen die Lust am Lesen verlängern und gleichzeitig neue Werbeerlöse für Publisher erschließen. Statt klassischer Gamification setzt das Unternehmen auf sogenannte „Engagement-Arenen“, also interaktive Spielräume, die direkt in redaktionelle Inhalte eingebettet werden. Ein Gespräch mit Ronen Deift, CEO von Playgent, über das Geschäftsmodell, erste Einsätze im deutschen Markt und die Frage, warum Wortsuche und Trivia-Spiele auf den Websites von Publishern besonders gut funktionieren.
Was macht Playgent? Kannst Du das in einem Satz beschreiben?
Playgent ist eine B2B-Technologieplattform, die es Premium-Publishern ermöglicht, sofort monetarisierte, KI-gestützte „Engagement-Arenen“ direkt in ihre Inhalte zu generieren und einzubetten.
Wer ist Euer primärer Kunde: Publisher, Marken oder beide?
Unsere primären Kunden sind digitale Publisher, konkret Nachrichten-, Entertainment- und Lifestyle-Mediengruppen, die ihre Verweildauer auf der Seite und ihre Werbeerlöse steigern möchten. Marken können von dem aufmerksamkeitsstarken Umfeld profitieren, das wir kreieren. Aber unsere Technologie ist in erster Linie darauf ausgelegt, die redaktionellen und monetären Needs von Publishern zu bedienen.
Gibt es Use Cases für den deutschen Markt?
Wir haben Spiele, die bei RTL.de integriert sind.
Wie wird aus einem Artikel oder einer URL ein Spiel generiert?
Das ist ein reibungsloser Prozess. Ein Publisher gibt einfach eine Artikel-URL, ein Thema oder ein Keyword in unser CMS ein. Unsere KI-Engine scannt den Text, extrahiert zentrale Entitäten und Themen und generiert automatisch innerhalb von Sekunden ein relevantes interaktives Game, zum Beispiel ein Kreuzworträtsel oder eine Wortsuche.

Integration der Spiele innerhalb weniger Minuten
Welche Spielformate performen am besten?
Wir sehen die höchste Nutzerbindung bei Wortsuche und Trivia-Spiele. Diese Formate funktionieren am besten, weil sie intuitiv sind, textbasiert und den Nutzer für vier bis fünf Minuten auf der Seite halten, während er das Puzzle löst. Das wiederum erhöht die Sichtbarkeit von Werbung signifikant.
Wie schwierig ist es, Playgent in eine Website oder App zu integrieren?
Extrem einfach. Wir bieten eine Plug-and-Play-Lösung über ein Standard-iframe oder eine JavaScript-Webkomponente. Für die meisten Partner dauert die Integration nur ein paar Minuten. Es ist so einfach wie das Einbetten eines YouTube-Videos. Wir unterstützen auch native App-Deployments.
Welche Metriken verbessern sich typischerweise – Verweildauer, Wiederkehr, Umsatz?
Wir beeinflussen die „heilige Dreifaltigkeit“ der Publishing-Kennzahlen: die Verweildauer, denn Nutzer verbringen signifikant mehr Zeit auf der Seite, während sie Rätsel lösen. Die Retention, da der „Daily-Habit“-Charakter von Spielen für wiederkehrende Besuche sorgt. Und den Umsatz. Denn wir schaffen neues, vom Nutzer initiiertes Video-Inventar, das zuvor nicht existiert hat, und generieren dadurch zusätzlichen Werbeumsatz.
Wie stellt ihr die inhaltliche Qualität und faktische Korrektheit der Spiele sicher?
Wir kombinieren die Geschwindigkeit von KI mit menschlicher Kontrolle. Während unsere KI die initialen Spielinhalte generiert, stellen wir Publishern ein umfassendes Admin-CMS zur Verfügung, mit dem jede einzelne Frage und jede Antwort vor der Veröffentlichung geprüft, bearbeitet und verifiziert werden kann. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte vollständig den redaktionellen Standards und der Markenstimme entsprechen.
Was steht als Nächstes auf eurer Roadmap?
Wir verstärken den Fokus auf KI, um die Spielgenerierung noch kontextsensitiver und personalisierter zu machen. Außerdem erweitern wir unser Konzept der „Engagement Arena“ – weg von einzelnen Einheiten hin zu vollständigen interaktiven Seiten, die für Nutzer eine eigenständige Destination darstellen und nicht nur ein Widget sind.
Wie sieht das Preismodell aus?
Wir arbeiten mit einem flexiblen Modell, um uns an den Zielen der Publisher zu orientieren. Wir bieten ein klassisches Revenue-Share-Modell für monetarisierungsorientierte Partner oder eine feste SaaS-Lizenzgebühr für Enterprise-Anwendungsfälle. In der Regel starten wir mit einem Proof of Concept, der unbegrenzte Spiel-Ladungen und KI-Generierung beinhaltet, sodass Partner den Engagement-Effekt risikofrei validieren können.
Interview: Helmut van Rinsum
Ronen Deift ist Seriengründer und produktorientierter CEO mit über zehn Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung von Software an der Schnittstelle von Medien, Technologie und Nutzerinteraktion. Vor der Gründung von Playgent co-gründete er die Mobile-Workflow-Plattform Briefrery und arbeitete eng mit großen europäischen Medienhäusern wie DPG Media zusammen. Seine Karriere begann er als Softwareentwickler im Bereich Cyber Security bei IBM.
Was macht Playgent? Kannst Du das in einem Satz beschreiben?
Playgent ist eine B2B-Technologieplattform, die es Premium-Publishern ermöglicht, sofort monetarisierte, KI-gestützte „Engagement-Arenen“ direkt in ihre Inhalte zu generieren und einzubetten.
Wer ist Euer primärer Kunde: Publisher, Marken oder beide?
Unsere primären Kunden sind digitale Publisher, konkret Nachrichten-, Entertainment- und Lifestyle-Mediengruppen, die ihre Verweildauer auf der Seite und ihre Werbeerlöse steigern möchten. Marken können von dem aufmerksamkeitsstarken Umfeld profitieren, das wir kreieren. Aber unsere Technologie ist in erster Linie darauf ausgelegt, die redaktionellen und monetären Needs von Publishern zu bedienen.
Gibt es Use Cases für den deutschen Markt?
Wir haben Spiele, die bei RTL.de integriert sind.
Wie wird aus einem Artikel oder einer URL ein Spiel generiert?
Das ist ein reibungsloser Prozess. Ein Publisher gibt einfach eine Artikel-URL, ein Thema oder ein Keyword in unser CMS ein. Unsere KI-Engine scannt den Text, extrahiert zentrale Entitäten und Themen und generiert automatisch innerhalb von Sekunden ein relevantes interaktives Game, zum Beispiel ein Kreuzworträtsel oder eine Wortsuche.

Integration der Spiele innerhalb weniger Minuten
Welche Spielformate performen am besten?
Wir sehen die höchste Nutzerbindung bei Wortsuche und Trivia-Spiele. Diese Formate funktionieren am besten, weil sie intuitiv sind, textbasiert und den Nutzer für vier bis fünf Minuten auf der Seite halten, während er das Puzzle löst. Das wiederum erhöht die Sichtbarkeit von Werbung signifikant.
Wie schwierig ist es, Playgent in eine Website oder App zu integrieren?
Extrem einfach. Wir bieten eine Plug-and-Play-Lösung über ein Standard-iframe oder eine JavaScript-Webkomponente. Für die meisten Partner dauert die Integration nur ein paar Minuten. Es ist so einfach wie das Einbetten eines YouTube-Videos. Wir unterstützen auch native App-Deployments.
Welche Metriken verbessern sich typischerweise – Verweildauer, Wiederkehr, Umsatz?
Wir beeinflussen die „heilige Dreifaltigkeit“ der Publishing-Kennzahlen: die Verweildauer, denn Nutzer verbringen signifikant mehr Zeit auf der Seite, während sie Rätsel lösen. Die Retention, da der „Daily-Habit“-Charakter von Spielen für wiederkehrende Besuche sorgt. Und den Umsatz. Denn wir schaffen neues, vom Nutzer initiiertes Video-Inventar, das zuvor nicht existiert hat, und generieren dadurch zusätzlichen Werbeumsatz.
Wie stellt ihr die inhaltliche Qualität und faktische Korrektheit der Spiele sicher?
Wir kombinieren die Geschwindigkeit von KI mit menschlicher Kontrolle. Während unsere KI die initialen Spielinhalte generiert, stellen wir Publishern ein umfassendes Admin-CMS zur Verfügung, mit dem jede einzelne Frage und jede Antwort vor der Veröffentlichung geprüft, bearbeitet und verifiziert werden kann. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte vollständig den redaktionellen Standards und der Markenstimme entsprechen.
Was steht als Nächstes auf eurer Roadmap?
Wir verstärken den Fokus auf KI, um die Spielgenerierung noch kontextsensitiver und personalisierter zu machen. Außerdem erweitern wir unser Konzept der „Engagement Arena“ – weg von einzelnen Einheiten hin zu vollständigen interaktiven Seiten, die für Nutzer eine eigenständige Destination darstellen und nicht nur ein Widget sind.
Wie sieht das Preismodell aus?
Wir arbeiten mit einem flexiblen Modell, um uns an den Zielen der Publisher zu orientieren. Wir bieten ein klassisches Revenue-Share-Modell für monetarisierungsorientierte Partner oder eine feste SaaS-Lizenzgebühr für Enterprise-Anwendungsfälle. In der Regel starten wir mit einem Proof of Concept, der unbegrenzte Spiel-Ladungen und KI-Generierung beinhaltet, sodass Partner den Engagement-Effekt risikofrei validieren können.
Interview: Helmut van Rinsum
Ronen Deift ist Seriengründer und produktorientierter CEO mit über zehn Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung von Software an der Schnittstelle von Medien, Technologie und Nutzerinteraktion. Vor der Gründung von Playgent co-gründete er die Mobile-Workflow-Plattform Briefrery und arbeitete eng mit großen europäischen Medienhäusern wie DPG Media zusammen. Seine Karriere begann er als Softwareentwickler im Bereich Cyber Security bei IBM.
Was macht Playgent? Kannst Du das in einem Satz beschreiben?
Playgent ist eine B2B-Technologieplattform, die es Premium-Publishern ermöglicht, sofort monetarisierte, KI-gestützte „Engagement-Arenen“ direkt in ihre Inhalte zu generieren und einzubetten.
Wer ist Euer primärer Kunde: Publisher, Marken oder beide?
Unsere primären Kunden sind digitale Publisher, konkret Nachrichten-, Entertainment- und Lifestyle-Mediengruppen, die ihre Verweildauer auf der Seite und ihre Werbeerlöse steigern möchten. Marken können von dem aufmerksamkeitsstarken Umfeld profitieren, das wir kreieren. Aber unsere Technologie ist in erster Linie darauf ausgelegt, die redaktionellen und monetären Needs von Publishern zu bedienen.
Gibt es Use Cases für den deutschen Markt?
Wir haben Spiele, die bei RTL.de integriert sind.
Wie wird aus einem Artikel oder einer URL ein Spiel generiert?
Das ist ein reibungsloser Prozess. Ein Publisher gibt einfach eine Artikel-URL, ein Thema oder ein Keyword in unser CMS ein. Unsere KI-Engine scannt den Text, extrahiert zentrale Entitäten und Themen und generiert automatisch innerhalb von Sekunden ein relevantes interaktives Game, zum Beispiel ein Kreuzworträtsel oder eine Wortsuche.

Integration der Spiele innerhalb weniger Minuten
Welche Spielformate performen am besten?
Wir sehen die höchste Nutzerbindung bei Wortsuche und Trivia-Spiele. Diese Formate funktionieren am besten, weil sie intuitiv sind, textbasiert und den Nutzer für vier bis fünf Minuten auf der Seite halten, während er das Puzzle löst. Das wiederum erhöht die Sichtbarkeit von Werbung signifikant.
Wie schwierig ist es, Playgent in eine Website oder App zu integrieren?
Extrem einfach. Wir bieten eine Plug-and-Play-Lösung über ein Standard-iframe oder eine JavaScript-Webkomponente. Für die meisten Partner dauert die Integration nur ein paar Minuten. Es ist so einfach wie das Einbetten eines YouTube-Videos. Wir unterstützen auch native App-Deployments.
Welche Metriken verbessern sich typischerweise – Verweildauer, Wiederkehr, Umsatz?
Wir beeinflussen die „heilige Dreifaltigkeit“ der Publishing-Kennzahlen: die Verweildauer, denn Nutzer verbringen signifikant mehr Zeit auf der Seite, während sie Rätsel lösen. Die Retention, da der „Daily-Habit“-Charakter von Spielen für wiederkehrende Besuche sorgt. Und den Umsatz. Denn wir schaffen neues, vom Nutzer initiiertes Video-Inventar, das zuvor nicht existiert hat, und generieren dadurch zusätzlichen Werbeumsatz.
Wie stellt ihr die inhaltliche Qualität und faktische Korrektheit der Spiele sicher?
Wir kombinieren die Geschwindigkeit von KI mit menschlicher Kontrolle. Während unsere KI die initialen Spielinhalte generiert, stellen wir Publishern ein umfassendes Admin-CMS zur Verfügung, mit dem jede einzelne Frage und jede Antwort vor der Veröffentlichung geprüft, bearbeitet und verifiziert werden kann. Dadurch wird sichergestellt, dass die Inhalte vollständig den redaktionellen Standards und der Markenstimme entsprechen.
Was steht als Nächstes auf eurer Roadmap?
Wir verstärken den Fokus auf KI, um die Spielgenerierung noch kontextsensitiver und personalisierter zu machen. Außerdem erweitern wir unser Konzept der „Engagement Arena“ – weg von einzelnen Einheiten hin zu vollständigen interaktiven Seiten, die für Nutzer eine eigenständige Destination darstellen und nicht nur ein Widget sind.
Wie sieht das Preismodell aus?
Wir arbeiten mit einem flexiblen Modell, um uns an den Zielen der Publisher zu orientieren. Wir bieten ein klassisches Revenue-Share-Modell für monetarisierungsorientierte Partner oder eine feste SaaS-Lizenzgebühr für Enterprise-Anwendungsfälle. In der Regel starten wir mit einem Proof of Concept, der unbegrenzte Spiel-Ladungen und KI-Generierung beinhaltet, sodass Partner den Engagement-Effekt risikofrei validieren können.
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